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RD-ECK - der Wochen-Check // Corona-Demo und Sorgen um die Pflege

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Liebe Leserinnen und Leser,
13 Fahrzeuge der Alternative für Deutschland (AfD), gut 50 Gegendemonstranten auf Fahrrädern - und 160 Polizisten im schweißtreibenden Einsatz, um alle voreinander zu schützen. Die Zahlen sagen alles über die Relationen eines Autokorsos am Sonnabend in Neumünster. Die AfD-Leute protestierten gegen Einschränkungen der Grundrechte in Corona-Zeiten, beschimpften die Bundeskanzlerin und meinten, mit der Presse brauche man ja gar nicht mehr zu reden; die sei nicht frei in ihrer Berichterstattung - um sofort danach auf die anwesenden Medienvertreter zuzusteuern und sich gut gelaunt für Interviews anzubieten.
Nur am Rande mit Corona hat ein Interview mit dem Pflegedirektor des Friedrich-Ebert-Krankenhauses in Neumünster zu tun. Christian de la Chaux hat mal Krankenpfleger gelernt und würde es wieder tun, aber er macht sich auch große Sorgen. Er meint: Wenn wir auch in zehn Jahren noch unsere kranken Menschen in Würde gesund pflegen wollen, dann müssen die Rahmenbedingungen in der Pflege ganz dringend geändert werden. “Dabei rede ich nicht nur von der Bezahlung! Wichtiger sind die Arbeitsbedingungen wie etwa der Personalschlüssel. Wenn die Arbeit einfach nicht mehr zu schaffen ist, dann müssen eben in letzter Konsequenz auch Betten geschlossen werden. Es ist einfach zu viel auf Kante genäht”, sagt de la Chaux in ziemlicher Offenheit.
Ich wünsche Ihnen eine schöne, sonnige Woche. Passen Sie auf sich auf.
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Thorsten Geil
Lokalreporter
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